JA des Kantons Freiburg zur STAF

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JA des Kantons Freiburg zur STAF

Mehr als zwei Drittel der Stimmberechtigten haben eine ausgewogene Lösung befürwortet, die sich positiv auf die Beschäftigung, die Unternehmen und die 1. Säule auswirken wird. Für den Kanton Freiburg bedeutet dieses Ergebnis nur einen ersten Schritt: Es wird nun darum gehen, dieses Ergebnis anlässlich der Abstimmung von 30. Juni 2019 zur kantonalen Variante der Steuerreform zu bestätigen.

Ein klarer Entscheid, der am 30. Juni 2019 bestätigt werden muss 

Die Freiburger Wirtschaftsorganisationen begrüssen das klare und deutliche Ja zur Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF), das die Freiburger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an diesem Sonntag in die Urne gelegt haben. Mehr als zwei Drittel der Stimmberechtigten haben eine ausgewogene Lösung befürwortet, die sich positiv auf die Beschäftigung, die Unternehmen und die 1. Säule auswirken wird. Für den Kanton Freiburg bedeutet dieses Ergebnis nur einen ersten Schritt: Es wird nun darum gehen, dieses Ergebnis anlässlich der Abstimmung von 30. Juni 2019 zur kantonalen Variante der Steuerreform zu bestätigen.

Die Handels- und Industriekammer des Kantons Freiburg (HIKF), die Fédération Patronale et Economique (FPE) und der Freiburger Arbeitgeberverband (UPCF) sind erfreut über das sehr klare JA. Mit 2 zusätzlichen Milliarden Franken pro Jahr führt die STAF der AHV dringend benötigten Sauerstoff zu und schafft auf der anderen Seite den bisherigen Steuersonderstatus ab. 

Um gegenüber den benachbarten westschweizer Kantonen wettbewerbsfähig bleiben zu können, die einen Gewinnsteuersatz zwischen 13 und 14 % anwenden werden, muss Freiburg seinen Satz noch auf 13,72 % (der aktuell gültige Satz beträgt 19,86 %) senken. Ohne diese kapitale Änderung, über die das Stimmvolk am 30. Juni befinden wird, besteht die Gefahr, dass Unternehmen mit Spezialstatus den Kanton verlassen werden. Es geht dabei um die Zukunft von über 8000 Arbeitsplätzen.

Wie die STAF ist auch die kantonale Reform ausgewogen. Die Anpassung des kantonalen Steuersatzes wird begleitet von Sozialmassnahmen im Umfang von über 30 Millionen Franken pro Jahr, darunter eine Erhöhung der Familienzulagen um 240 Franken pro Jahr und Kind ab 2020 sowie eine Erhöhung der Beiträge an die Verbilligung der Krankenkassenprämien. Die Gemeinden ihrerseits werden von Finanzhilfen im Umfang von 83 Millionen Franken profitieren (bis 2026).

Die Freiburger Steuerreform erhält die Attraktivität des Kantons und erhöht auf der anderen Seite die finanziellen Beiträge an die Familien, an Jugendliche, an die Berufsbildung und an ältere Arbeitnehmer. Wie die Vorlage AHV/Steuern stellt auch die Freiburger Variante eine Win-win-Situation für alle dar. Die Wirtschaftsorganisationen unterstützen die Vorlage vorbehaltlos.

Kontakte:
Nadine Gobet, Direktorin FPE: 079 418 46 27
Reto Julmy, Direktor UPCF: 079 647 02 47
Chantal Robin, Direktorin HIKF: 079 633 79 53

Informationen
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  • 20 Mai 2019
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