nr 283 januar 2017

Info Patronale

nr 283 januar 2017

DIE BERUFSBILDUNG ALS ECKPFEILER FÜR DIE ZUKUNFT DER KMU


Das vergangene Jahr dürfte bei all jenen, die auf ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum gehofft haben, einen bitteren Beigeschmack hinterlassen haben. In dieser Hinsicht muss man Vernunft walten lassen, da zurzeit auf internationaler Ebene noch zu viele Ungewissheiten bestehen für einen raschen Aufschwung. Die allgemeine Wirtschaftslage ist, wie sie ist, sie darf jedoch nicht als Vorwand dienen, aufzugeben. In unserem Kanton kurbeln die KMU das Wachstum an. Ihnen
kommt eine wichtige Bedeutung zu, und etwas mehr Achtung ihnen gegenüber wäre durchaus gerechtfertigt, denn sie sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Wirtschaftsstruktur. Daher müssen sie in aller Form anerkannt werden.

Vor diesem Hintergrund sind wir der Ansicht, dass vor allem der Berufsbildung ein grösserer Stellenwert eingeräumt werden muss, denn sie ist die Grundlage für den Fortbestand unserer KMU. Und wir haben die Aufgabe, sie für die Jugendlichen, die nicht immer gut informiert oder gar verunsichert sind, möglichst attraktiv zu gestalten. Meiner Ansicht nach muss in Sachen Information und Mediatisierung noch einiges unternommen werden. Allen Patrons, die sich die Mühe geben, Jugendliche auszubilden, gebührt unsere Achtung. Jedoch dürfte man sich wünschen, dass sie diese Aufgabe noch ein wenig mehr zu Herzen nähmen, indem sie in ihrer Rolle als Ausbildner gewissen Werten, die manchmal etwas
in Vergessenheit geraten, wie z.B. dem Respekt, etwas mehr Bedeutung beimessen würden. Dies muss jedoch auf Gegenseitigkeit beruhen, denn jedes einseitige Unterfangen ist kontraproduktiv.

Natürlich müssen wir in erster Linie beruflich leistungsfähige Leute ausbilden, dabei werden jedoch psychologische Aspekte, die für die Laufbahn der Jugendlichen entscheidend sein können, zu oft vergessen. Ein verantwortungsvoller Lehrmeister muss diesem Aspekt Rechnung tragen. Hinzu kommt, dass er sich für alle Vorhaben einsetzen muss, die zum Ziel haben, Jugendliche anzusprechen, wie dies bei START! – Forum der Berufe, das vom 31. Januar bis 5. Februar 2017 stattfindet, der Fall ist. Diese unumgängliche Veranstaltung entstand aus der vorbildlichen Partnerschaft zwischen dem Freiburger Arbeitgeberverband, der Handels- und Industriekammer Freiburg, dem Amt für Berufsbildung sowie dem Amt für Berufsberatung und Erwachsenenbildung. Im Bereich der Lehrlingsausbildung können wir uns mit unserem dualen System glücklich schätzen. Aber wir müssen weiterhin am selben Strick ziehen und nichts unversucht lassen, um noch besser zu werden.

Ich wünsche allen ein glückliches 2017, dies ist mein tiefster Wunsch!

Marianne Berset, Präsidentin

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  • 24 Jan 2017

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Der Freiburger Arbeitgeberverband (UPCF) verwaltet zurzeit 60 Berufsverbände, 16 Sekretariate für überbetriebliche Kurse, verschiedene Lehraufsichtskommissionen und ist in 7 paritätischen Kommissionen vertreten. Ausserdem sind die Verbandssekretäre in der Lage, Fragen in Bezug auf das Arbeitsrecht, die Wirtschaft und soziale Aspekte zu beantworten.

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