nr 279 September 2016

Info Patronale

nr 279 September 2016

Zwar berät das Schweizer Parlament aktuell über eine gesamthafte Revision unserer in Schieflage geratenden Sozialversicherungen. Dies hält jedoch den Schweizerischen Gewerkschaftsbund nicht davon ab, eine Rentenerhöhung um 10% nach dem Giesskannenprinzip zu fordern. Schon mit dem heutigen System werden der AHV im Jahre 2030 jährlich 7 Milliarden Franken fehlen bzw. 12,5 Milliarden bei Annahme der Initiative. Zur Finanzierung dieser Rentenerhöhung schlagen die Initianten vor, die MWSt. zu erhöhen und von Berufstätigen und Arbeitgebern höhere Lohnabzüge einzuziehen. Dieser komplett falsche und verantwortungslose Ansatz berücksichtigt in keiner Weise, dass sich die Schweizer Wirtschaft im internationalen Wettbewerb befindet und höhere Lohnkosten sich sofort auf die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes auswirken. Zudem würden die effektiv Bedürftigen zwar höhere Renten erhalten, parallel werden deren Ergänzungsleistungen aber im selben Rahmen gekürzt.

NEIN zur Volksinitiative AHVplus

Zwar berät das Schweizer Parlament aktuell über eine gesamthafte Revision unserer in Schieflage geratenden Sozialversicherungen. Dies hält jedoch den Schweizerischen Gewerkschaftsbund nicht davon ab, eine Rentenerhöhung um 10% nach dem Giesskannenprinzip zu fordern. Schon mit dem heutigen System werden der AHV im Jahre 2030 jährlich 7 Milliarden Franken fehlen bzw. 12,5 Milliarden bei Annahme der Initiative. Zur Finanzierung dieser Rentenerhöhung schlagen die Initianten vor, die MWSt. zu erhöhen und von Berufstätigen und Arbeitgebern höhere Lohnabzüge einzuziehen. Dieser komplett falsche und verantwortungslose Ansatz berücksichtigt in keiner Weise, dass sich die Schweizer Wirtschaft im internationalen Wettbewerb befindet und höhere Lohnkosten sich sofort auf die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes auswirken. Zudem würden die effektiv Bedürftigen zwar höhere Renten erhalten, parallel werden deren Ergänzungsleistungen aber im selben Rahmen gekürzt.


NEIN zur Volksinitiative «Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (Grüne Wirtschaft)»

Die Grüne Partei will mit ihrer Initiative erreichen, dass die wirtschaftliche Tätigkeit inskünftig das Potenzial der natürlich vorhandenen Ressourcen nicht beeinträchtigt. Das Anliegen einer nachhaltigen und ressourceneffizienten Wirtschaft ist sicher gerechtfertigt, lässt aber ausser Acht, dass in der Schweiz diesbezüglich bereits grosse Anstrengungen unternommen werden. Weiterführende Massnahmen müssten zwingend im Einklang mit internationalen Weiterentwicklungen stehen. Alles andere bedeutet einen internationalen Alleingang, der unser Land isoliert und in der Entwicklung bremst, die Bürger in ihrem Alltag einschränkt und den Fokus auf Umerziehungsmassnahmen und Verhaltensänderungen legt. Dies ist inakzeptabel.

Ja zum Bundesgesetz über den Nachrichtendienst (NDG).

Sicherheit ist ein zentraler Faktor der wirtschaftlichen Standortattraktivität.


Jacques Morand, Präsident der Arbeitgeberkammer

Informationen
  • infopatronale
  • 19 Sep 2016

über uns

Der Freiburger Arbeitgeberverband (UPCF) ist ein Privatunternehmen im Dienst der gewerblichen Betriebe und Berufsverbände

Weitere Informationen +

Dienstleistungen

Der UPCF profiliert sich als unabdingbarer Ansprechpartner für die Interessenvertretung der Arbeitgeber und KMU in Bereichen wie: der Berufsbildung, juristischen Beratung, Arbeits- und Lohnverhältnissen, dem Steuerwesen usw.

Weitere Informationen +
Events

Events

Entdecken Sie die kommenden Veranstaltungen des UPCF und seine Partner in Ihrer Nähe.

Weitere Informationen +