Info patronale 305 - November 2020

Info Patronale

Info patronale 305 - November 2020

Man kann es sich schönreden. Das Jahr 2020 wird ein wirtschaftlich wie menschlich schwieriges Jahr bleiben. Wir stehen aktuell bereits in der zweiten Corona-Welle, dabei haben wir noch nicht einmal die Rechnung für die erste beglichen. Für uns Freiburger Unternehmer wahrlich düstere Aussichten. In diesen unsicheren Zeiten ist es umso wichtiger, sich darauf zu besinnen, zusammenzuhalten und gemeinsam voranzuschreiten. Auf politischer Ebene hatte der Staatsrat ein offenes Ohr für die Unternehmen. Er hat zu ihrer Unterstützung Sofortmassnahmen ergriffen, die durch einen Wiederankurbelungsplan ergänzt wurden. Der Grosse Rat hat diesen erst kürzlich genehmigt und sich dabei noch grosszügiger gezeigt als die Freiburger Regierung. Der Kanton tat es uns gleich und unterstützte die erhaltenswerte Plattform Kariyon. Dort liegt unsere Zukunft: im lokalen Handel. Die Pandemie hat die Solidarität des Freiburger Wirtschaftsgefüges gezeigt. Wir stimmen uns ab und arbeiten zusammen, lokal. Dieses Zusammenstehen wird sich bezahlt machen. Je näher das Jahresende rückt, umso mehr denken wir an die Zukunft. Wie kann man die Konkurse und die damit verbundenen Entlassungen in den Griff bekommen? Und die Arbeitslosigkeit? Wie lässt sich vermeiden, dass Unternehmen, die überleben werden, die Zeche für alle zahlen? Fragen gibt es zuhauf, aber leider keine Antworten. Sicher ist nur, die Zukunft sieht nicht rosig aus. Es wird Rückschläge geben und das Ende des Tunnels ist noch lange nicht in Sicht,weder für uns noch für die kommenden Generationen. Sie werden die Folgen der Krise noch lange Jahre schultern müssen. Dennoch bin ich zuversichtlich. Ich bin überzeugt, dass die Freiburger KMU das Zeug dazu haben, sich anzupassen und auf neue Modelle zu setzen, um die Krise zu überwinden. Zusammen werden wir es schaffen.

Diese Solidarität im Verbund mit Gelassenheit gegenüber Schicksalsschlägen zeichnet die Ausbildungsbetriebe aus. Ihnen ist zu verdanken, dass die Anzahl der Lehrverträge gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben ist. Eine erfreuliche Feststellung. Zwar werden wir unsere Anstrengungen auch nächs-tes und übernächstes Jahr fortführen müssen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass es den Unternehmen mit ihrem Willen und Einfallsreichtum gelingen wird, neue Wege zu finden, um die Berufsbildung zu fördern. Sie ist für unseren Kanton und unser Land unverzichtbar. Sie vermittelt unserer Jungend nicht bloss einen Beruf, sondern Werte. Unsere Jugend ist unsere Zukunft. Abschliessen möchte ich mit einer positiven und schimmernden Note. Wir dürfen nicht vergessen, der Adventszeit eine Prise Magie zu verleihen und im Kreise unserer Lieben Gelassenheit, Freude und Ruhe zu finden, selbstredend unter Beachtung der bewährten Abstandsregeln.

In dieser etwas befremdlichen Zeit wünsche ich Ihnen besinnliche Festtage und freue mich, Sie nächstes Jahr wiederzusehen.

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  • 09 Nov 2020
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Der Freiburger Arbeitgeberverband (UPCF) verwaltet zurzeit 60 Berufsverbände, 16 Sekretariate für überbetriebliche Kurse, verschiedene Lehraufsichtskommissionen und ist in 7 paritätischen Kommissionen vertreten. Ausserdem sind die Verbandssekretäre in der Lage, Fragen in Bezug auf das Arbeitsrecht, die Wirtschaft und soziale Aspekte zu beantworten.

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